Musikalische Portraits quer durch die Tierwelt

Endinger Querflötenschüler spielten den "Karneval der Tiere".

ENDINGEN. Die Querflötenschüler der Stadtmusik haben am Samstagnachmittag in der Kornhalle ihr Können vorgestellt. Sie hatten für das Vorspiel vor Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden den "Karneval der Tiere" eingeübt. Die Musik stammt von Camille Saint-Saens, die Texte dazu von Loriot.

19 Schülerinnen werden von Ortrun Kestel an der Querflöte ausgebildet. Sie sind im Alter zwischen acht und 19 Jahren. Unterricht hatten die 18 Flötistinnen, die am Samstag beim Vorspiel dabei waren, mindestens seit einem halben Jahr und längstens seit zehn Jahren. Vom "königlichen Marsch des Löwen" zum Auftakt bis zum großen Finale wurde musikalisch die Tierwelt porträtiert.

Die Schülerinnen spielten im Ensemble und als Solisten. "Hühner und Hähne" präsentierten Amelie Klipfel und Saskia Späth im Duett, die "Schildkröte" mit ihrem langsamen Cancan stellte Hannah Bräunlein vor, die "Voliere" mit 200 schwirrenden Kolibris spielte Laura Diethelm mit Tempo. Der "Schwan", eine bekannte Melodie, wurde von Miriam Fischer präsentiert, die "Persönlichkeiten mit langen Ohren" von Chiara Zier und Sophie Burger. Alisa Schweizer und Lena König übernahmen das Solo im Finale.

Begleitet wurden die Querflötenschüler der Stadtmusik bei ihrem Auftritt von Izumi Shibata-Wagner am Klavier. Sie ließ die Wildesel in die Manege stürmen und das Eichhörnchen als "Pianist" über die Tasten hopsen. Die Texte von Loriot für den "Karneval der Tiere" las Thomas Wagner vor.

Artikel von Illona Hüge aus der Badischen Zeitung vom 24. Mai 2017

 

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