Junge Musiker beweisen ihr Können

Fast 250 Zuhörer bei Serenadenkonzert von Vororchester und Jugendkapelle der Stadt Endingen.

ENDINGEN. 14 Kinder des Vororchesters und 35 Jugendliche der Jugendkapelle der Stadt Endingen spielten am Sonntagabend – traditionell am letzten Ferientag – unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Martin Baumgartner eine Stunde lang vor nahezu 250 begeisterten Besuchern beim Serenadenkonzert im Bürgerhaus, wohin die Jungmusiker aufgrund der unsicheren Wetterlage gezogen sind.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Stadtmusik, Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz, sowie die Jugendvertreterin Anne Baumgartner zeigte das Vororchester mit Nachwuchsmusikern aus Endingen, Forchheim, Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen mit Stücken wie "Laredo", ein mexikanischer Volkssong, aus den "Dance Starters" von Peter Kleine Schaars die sehr rhythmischen Sätze 1 "Pablo‘s Paso Doble", Satz 3 "Theresa's Tango" und Satz 4 "Jennifer‘s Jive", sowie "Man in the Mirror"des weltberühmten Michael Jackson, was sie bereits im Musikunterricht und in den gemeinsamen Orchesterproben gelernt hatten. Julie Haurdic aus Endingen und Tom Schöpflin aus Kiechlinsbergen hatten die Titel in humorvoller Weise angesagt.

Danach kündigte Celine Erbsland die acht Titel inklusive der Zugabe der Jugendkapelle an. Die Jungmusiker boten Stücke wie "Cordoba", ein spanischer Paso Doble "Fandango for Mallet Percussion and Band" mit den Soli von Florian Zimmermann und Maximilian Disch, "Summit Ridge Festival" von Steve Hodges oder "Dance of the Fir Darrig" gekonnt und präzise dar. "Crazy for Cartoons" von Robert Sheldon, "Shut Up And Dance", "Music from Frozen" aus dem Film "Die Eiskönigin" und zum Schluss als Zugabe noch "Broadway" von Johnnie Vinson, waren die weiteren Titel bei diesem Serenadenkonzert, welches vom Publikum, das insbesondere aus den Eltern und Angehörigen bestand, mit viel Applaus belohnt wurde.

Der Eintritt war frei, am Ausgang war eine Spendenbox zugunsten der Jungmusik aufgestellt. Am Schluss gab es bei Getränken und Salzgebäck noch reichlich Gelegenheit zu Gesprächen.

Artikel von Helmut Hassler aus der Badischen Zeitung vom 13. September 2017

 

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